Bereits
die Azteken kannten die berauschende
Wirkung der "Magic Mushrooms"
Drogenpilze
aus dem Tösstal
Winterthurer
im Pilzrausch: Im Tösstal und an anderen Orten sammeln Sie die "Magic
Mushrooms". Diese enthalten eine LSD ähnliche Substanz. Konsum und
Handel wären eigentlich verboten. Doch die Stadtpolizei Winterthur
weiss nichts davon.
Kommentar:
Drogenpilze: Gefahr verkannt
Die
Drogenpilze sind gefährlich: "Selbst bei einer Normalration
können psychisch labile Menschen auf einen Horrortrip geraten
und dabei die Schwelle zu bleibendem Wahn, zur Psychose
überschreiten", ist diese Woche im deutschen Magazin "Der
Spiegel" zu lesen. In Hamburg stürzte sich ein junger Mann
im Pilzrausch aus einem Hochhausfenster. In den USA verursachte
eine Pilzkonsumentin einen Verkehrsunfall. Im kantonalen
Labor (Zürich) warnt man davor, dass bei regelmässigem Konsum
das Zentralnervensystem angegriffen werden kann. Trotzdem:
Obwohl sie dem Betäubungsmittelgesetz untersteht, wird die
Droge von der Polizei kaum beachtet. Dass man bei der Stadtpolizei
Winterthur nicht einmal von deren Existenz weiss, erschüttert.
Die Pilze wachsen vor den Toren der Stadt und werden in
einschlägigen Kreisen regelmässig konsumiert. Darauf zu
vertrauen, dass sich das Problem von selbst löst, weil die
Pilze vom Aussterben bedroht sind, wäre fatal. Bereits blüht
der Schwarzhandel mit Pilzen, Sporen und Zücht-Utensilien
auf Internet. Die Gefahr der alten, neuen Modedroge darf
nicht unterschätzt werden.
René
Donzé
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