Etwa
20-30 Minuten nach einer Pilzmahlzeit (z.B: ca. 10-20 mg Psilocybin,
ca. 1-2 g getrocknete Pilze oder 10-20 g Frischpilze)
kann das vorübergehende Gefühl ähnlich einem leichten
Alkoholrausch eintreten. Ein inneres Wärmegefühl kann sich
einstellen und eine aphrodisische (liebesluststeigernde) Wirkung soll
häufig sein (Zauberpilze wurden im vorspanischen Mexiko auch
bei besonderen Liebesritualen eingesetzt).
Jenachdem
kann es zu einer leichten Übelkeit kommen, die am besten mit
einem kleinen Happen Futter wieder beruhigt wird.
Erst
nach zirka einer Stunde beginnen auch, je nach Dosis Halluzinationen
und ähnliche Effekte, erreichen nach zwei Stunden ihren Höhepunkt
und dauern bis zu fünf Stunden an. Durch die Reizüberflutung
erreicht das Gehirn einen unglaublichen Wachzustand, so daß
Einschlafen im Gegensatz zum Cannabis-Konsum fast nicht möglich
ist. Obwohl die Halluzinationen und psychedelischen (die Psyche
öffnenden) Erlebnisse unter Psilocybineinfluß ähnlich
denen nach LSD-Konsum sind, gibt es einige markante Unterschiede.
Bei den Pilzen ist die Wirkungszeit mit maximal fünf Stunden
deutlich kürzer (LSD-Trips dauern bis zu 10 Stunden und länger
an), und der Psilocybinrausch klingt meistens schnell und weich
aus, zum Drogenkater kommt es nur selten. Auch die Gefahr eines
bad-trips (Panikzustände/Horrortrip) ist bei halluzinogenen
Pilzen im Vergleich zum LSD deutlich geringer.
Allerdings
kommt es schnell zu einer Toleranzentwicklung
Medizin.
Nach ein- bis zweimaligem Konsum innerhalb von 1-2 Tagen wird die
gleiche Wirkung anschließend erst bei sehr viel höheren
Dosen erreicht. Die Toleranz ist nach einer Woche Abstinenz jedoch
wieder aufgehoben.
Der
Verlauf des Pilztrips hängt aber für die Trippenden eher
von anderen Dingen ab, da Zeit während des Trips nicht als
Anhaltspunkt dienen kann und oft völlig verzerrt wahrgenommen
wird.
| Beginn
Stärker werdendende Effekte
Plateau
Herunterkommen
Nachklingen der Effekte |
5-60 Minuten
5-30 Minuten
1-3 Stunden
0.5-3 Stunden
0-6 Stunden |
|