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Prof. Dr.
Dick Biennan arbeitet am Lehrstuhl für Parapsychologie der Reichsuniversität
Utrecht.
In einem Studentenforschungsauftrag führte er Experimente mit Hellseherei
durch. 1997 erforschte er mit seinen Studenten die Effekte von Psilos
in einem
experimentellen Rahmen.
Probanden wurden in einen Raum geführt, in dem sich ein Videorekorder
und
ein Fernsehapparat befanden. Auf dem Bildschinn wurden vier Videoclips
ge-
zeigt, die die Probanden nicht sehen konnten. Die Testpersonen lagen in
einem
gemütlichen Stuhl, bekamen halbierte Pingpongbälle über
ihre Augen geklebt,
auf die ein rotes Licht schien, und trugen Kopfhörer mit lautem Rauschen.
Die Chance, daß eine Testperson einen dieser vier Videoclips errät,
beträgt 25%.
Probanden unter dem Einfluß psychedelischer Pilze haben jedoch eine
mehr als
doppelt so hohe Erfolgsquote, nämlich 58%!
Nachdem dieses Experiment jedoch nur mit zwölf Probanden durchgeführt
wur-
de, ist es unmöglich, diese kleine Gruppe mit einer viel größeren
Gruppe Probanden zu vergleichen, die über einen Zeitraum von vierzehn
Jahren nüchtern
an einem ähnlichen Experiment teilnahm. Trotzdem ist die Erfolgsquote
enonn
hoch, und man darf hoffen, daß in Zukunft mehr wissenschaftliche
Experimente mit Hilfe psychedelischer Pilze durchgeführt werden.
Die hellseherischen Fähigkeiten der Testpersonen werden während
einer »Ganzfeld«-Sitzung getestet. Der Zweck der Ganzfeld-Aufstellung
ist ein Reizentzug der
Sinnesorgane. So können sich die Testpersonen total darauf konzentrieren,
was vor ihrem geistigen Auge passiert-
Ein Stockwerk höher befindet sich eine andere Person in einem Zimmer.
Diese
Person ist der »Sender«. Sie/er schaut sich einen Videoclip
an und versucht, die emotionelle Ladung an die Testperson in der Ganzfeld-Umgebung
zu üben. Der Videoclip wird mehrere Male abgespielt, und genauso
oft versucht der Sender, den Clip an die Testperson zu üben. Nach
ungefähr drei Viertelstunden werden der Testperson vier Videoclips
gezeigt. Die Chance, daß die Test - cut off? sorry
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