Psilocybe semilanceata ist die häufigste Psilocybin bildende
Art Europas, und auch gleichzeitig eine der potentesten. Der Psilocybingehalt
liegt bei 0,8 bis 1 % der Trockenmasse.
Hut:
0,5-1,5 cm breit, typisch spitzkeglig, im Alter z.T. ausgebreitet und
dann weniger charakteristisch aussehend, meißt mit Buckel, der
sehr oft spitz ausgeprägt ist, bei Nässe braun, ockerfarben austrocknend,
feucht klebrig mit leicht abziehbarer Oberhaut, kann in durchnäßtem
Zustand leicht blaufleckig sein.
Lamellen:
zunächst lehmbraun, später dunkel rostbraun, aufsteigend angeheftet.
Fleisch:
sehr dünnfleischig, bleich bis chremefarben, mild.
Stiel:
weiß bis chremefarben, elastisch und fast immer gewellt, Basis
oft bläulich, bei Druck verfärbung des unteren Teils meist innerhalb
einer Stunde, nicht alle Pilze verfärben jedoch aus diese Weise, somit
ist dies kein verläßlicher Hinweis auf diese Art.
Sporen:
ellipsoid, glatt, dickwandig, 12-16 x 6-8 µm, der Sporenstaub
ist dunkelbraun.
Vorkommen:
zerstreut, an einzelnen Standorten häufig vorkommend, sehr gehäufte
Fruchtungsneigung (steht meißt in Gruppen) auf feuchten Wiesen
und Schneisen am Wald, auch an Wegrändern und gedüngten Wiesen (kein
Kunstdünger, das vertragen die nicht) in der Zeit von August bis September
überall in Europa, besonders in Schottland, Wales und Norwegen, auch
in der Schweiz & in Deutschland häufiger.
Psychoakivität:
Analysen zeigen eine bemerkenswerte Variation der Psilocybingehalte
in einzelnen Fruchtkörpern (0.2% - 2.4% des Trockengewichts). Wurde
jedoch der Durchschnittswert von 10 bis 20 Pilzen gebildet, ergaben
sich immer um 1% Psilocybin in der Trockenmasse.
Fotos
klicke
auf ein Bild, um es zu vergrössern.
Weitere Photos findest du hier