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Wird auch mexikanischer Zauberpilz genannt und kommt
natürlich in subtropischen Regionen vor. Durch Einschleppung sind jedoch
auch in Europa Funde möglich, doch sehr unwahrscheinlich. Diese Pilzsorte
wird jedoch häufig gezüchtet. Der Nebenname "cubensis" bezeichnet
den Erstfunddort für Europäer, nämlich Cuba. Entdeckt wurde er von F.S.
Earle in Cuba 1904 (als Stropharia cubensis).
Weitere Namen:
Stropharia cubensis c. Earle, Naematoloma caerulescens, mexikanischer
Zauberpilz, Common Large Psilocybe, The King, , Stropharia cyanescens
Murr., Stropharia caerulescens (Pat.) Sing., Hongo de San Isidra (im mexik.
Teilstaat Oaxaca), Di-shi-tjo-le-rra-ja (mazatek. "Göttlicher
Dungpilz"), San Isidro, gold top (Australien), teonanácatl
(aztek.), San Isidor (span.), San Isidro Labrador (span.), honguillos
de San Isidro Labrador (span., "Pilze des heiligen Isidro Labrador"
- der heilige der Landwirtschaft), derrumbe del estiércol de vaca
(span., "Abgrund der Kuhfladen"), nocuana-be-neeche (zapotek.),
nti-si-tjole-ncha-ja (mazatek., "Pilz wie der, der auf Kuhfladen
wächst"), teotlaquilnanácatl (Modernes Náhuatl,
"der heilige Pilz, der in Farben malt"), tenkech (Chol [Palencano]),
lòl lú´um, (yukatek. Maya, "Blüten der Erde").
Vorkommen:
In tropischen und subtropischen Gebieten auf Weiden,
Südliche USA, Mittelamerika, meißt auf Kuhdung. In Europa keine
natürlichen Fundorte bekannt.
Hut:
Größe 1 bis 8 cm, Farbe blaß gelblich,
später bräunlich. Form jung keglich, später glockig, im Alter konvex (nach
aben gebogener Rand), schmierig glatte Oberfläche.
Lamellen:
grau bis grau-violett, weißliche Kanten, adnat
bis adnex angeordnet.
Fleisch:
fest und weißlich, läuft bei Verletzung blau
an.
Stiel:
4 bis 15 cm lang, 0,4 bis 1 cm dick. Gleichmäßige
Dicke, an der Basis jedoch etwas stärker. Farbe weiß, bei Verletzung
ebenfalls blau anlaufend. Reste des Velums sind als weißer Ring
zu sehen. Oberfläche glatt und trocken.
Sporen:
purpur bis braun, 10-17 x 7-10 µm, elliptisch
bis Oval, dickwandig.
Psychoaktivität:
Der Psilocybingehalt schwankt etwas, liegt aber
im Mittel bei 0,8 bis 0,9 % der Trockenmasse.
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