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Weitere Bezeichnungen:
Little Blue Bell
Hut
1.5-5.5 cm breit. Kegelig bis stumpfkegelig bis konvex, nur bei extrem
alten Exemplaren flächig ausgebreitet. Hutrand zunächst nach
innen gebogen und bei gewölbter Hutform deutlich gewellt, durchscheinend
gerieft und häufig grünlich gefärbt. Dunkel olivbraun bis
schmutzig gelbbraun oder lederbraun (gelegentlich stahlblau), beim Trocknen
in der Hutmitte einen kupferfarbenen Ton annehmend, hygrophan, zu einem
hellen Weiss verblassend und an Druckstellen schnell blauend. Oberfläche
in feuchtem Zustand durch eine gewöhnlich abziehbare Gallerthaut
klebrig.
Lamellen
Am Ansatz angewachsen bis ausgebuchtet. Dicht zusammenstehend. Graulich
bis dunkel zimtbraun; Lamellenschneiden bleiben farblos bis blass.
Stiel
5-7 cm lang und 2-3 mm dünn. Überall annähernd gleichmässig
dünn. Die schmutzigweisse bis bräunliche Oberfläche ist
manchmal mit feinen, weisslichen Fasern bedeckt und wird zur Spitze hin
häufig gelblicher. Spröde, brüchig, von lockeren Fasern
durchzogen. Um die Stielbasis herum auffällige Rhizomorphen. Velum
partiale dünn und schleierartig, rasch nicht mehr zu erkennen.
Vorkommen:
Er gedeiht einzeln oder in Gruppen nahe immergrünen Gebieten, auf
Treibhausmulch, (#30) Rasen und vermoderndem Holz, auf Holzstückchen
in landschaftlich-gepflegten Gegenden von Heim und Park und ebenso besiedelt
er Rohhumus, Rindenabfälle und auch Torfmoos. Die Fruchtzeit ist
im Herbst und frühen Winter, waehrend milder Zeiten. Er wächst
im Pazifischen Nordwesten von Nordamerika, eher sogar im Inland davon.
Bis zu 15 Stk. kommen zusammengeklumpt in der Natur vor.
Psychoaktivität/Inhaltsstoffe:
Wie sein Name sagt enthält er neben Psilocybin große
Anteile Beaocystin. Der Pilz enthält die halluzinogenen Tryptamine
Baeocystin, Norbaeocystin, Psilocybin und Psilocin. Der Gehalt schwankt
zwischen 2,8-8,5mg Psilocybin/g und 1,4-5,9mg Psilocin/g Trockengewicht.
Es gibt einen grossen Unterschied in der enthaltenen Menge an Alkaloiden
in den Pilzen.
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